Highway Patrol (2017)

HIGHWAY PATROL (2017)
120×60 cm
Acryl auf Leinwand
Preis: 1.440,- € (Berlin, Atelierverkauf)
Export/ Gallery Price incl. Shipping: 2.430,- $

© 2019 Sabine Thiede Art | Tel.: 0177 33 46 892

Psycho | Janet Leigh

Alfred Hitchcock, 1960. „Ich habe die Zuschauer angeleitet“, sagte der Regisseur zu Truffaut in dessen berühmt gewordenen Interview. „Man könnte auch sagen, ich habe sie gespielt, wie eine Orgel.“ Es war mit Abstand der schockierendste Film, den ein Kinopublikum jemals hatte durchleben müssen.

Das Setup handelt von einem Thema, das Hitchcock immer wieder verwendete: Die Schuld des gewöhnlichen Menschen, der in einer kriminellen Situation gefangen ist. Marion Crane (Janet Leigh) stiehlt zwar 40.000 US-Dollar, passt aber trotzdem in die Hitchcock-Form der Unschuldigen, die auf der Flucht ist.

Ein anderes Merkmal, das Hitchcock uns gerne liefert, betrifft das paranoide Verhältnis seiner Protagonisten gegenüber der Polizei. Ein Streifenpolizist (Mort Mills) weckt sie aus einem Mittagsschlaf, befragt sie und kann den Umschlag mit dem gestohlenen Geld fast sehen. Als sie etwas später beim Autohändler einen Fahrzeugtausch vornimmt, erkennt sie den bedrohlichen Streifenpolizisten, der ihr noch immer folgt. Mit verschränkten Armen an seinen Streifenwagen gelehnt, starrt er sie an wie ein Wesen von einem anderen Stern. Jeder Premierenzuschauer glaubt, dass sich auf diesem Setup die eigentliche Story entwickelt, der der Film bis zum Ende folgt.

Marion ist von Furcht, Schuldgefühlen und Müdigkeit geplagt. Sie fährt noch eine Weile auf der nächtlichen Landstraße, wird aber von einem plötzlichen schweren Unwetter zu einer Übernachtung gezwungen. Sie zieht ins Bates Motel und beginnt ihre kurze, schicksalhafte Verbindung mit Norman Bates.

Sabine Thiede, 2019

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